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Willkommen in Moordorf

In der Nordischen Bronzezeit (1800v. Chr. – 530v. Chr.) gab es bereits Menschen auf dem Gebiet des Ortes. Allerdings war das noch nicht der Beginn, einer dauerhaften Besiedlung. Diese Information schließt man heute aus einer Goldscheibe von Moordorf, welche 1910 von einem Bewohner beim Torfgraben entdeckt wurde.
Heute steht die Goldscheibe im Niedersächsischen Landesmuseum.
Im Jahr 1767 begann schließlich die Besiedlung von Moordorf. Die ersten Grundstücke wurden am Schwarzen Weg gesetzt, der ein Teilstück von Aurich nach Norden bildete. Im Durchschnitt waren die Flächen der Grundstücke ca. 2-6 Diemat groß. (zwischen 11.400 und 34.200 m²). Dadurch waren die Parzellen viel zu klein. Hinzu kam, dass die Moorbrandkultur den Boden unergiebig gemacht hat. Dadurch war es den Bewohnern nicht möglich, die Erbpacht zu zahlen. Viele Kolonisten gerieten dadurch in Armut. Die Hauptursachen der Ereignisse waren unter anderem: Planlose Besiedlungen ohne Staatliche Kontrolle, der Mangel an Infrastrukturmaßnahmen, die Anlage der Kanäle im Moor und die fehlende Siedlerauswahl sowie der ständige Zuwachs von mittelosen Siedlern.
Trotz dieser Tragischen Ereignisse war die Kolonisation des Ortes ein Gewinn für den damals preußischen Staates. Die jährlichen Einnahmen kamen auf ca. 200.000 Taler pro Jahr, was bei den geringen Investitionskosten einen nahezu Maximalgewinn einbrachte.
Anfangs wurde die Ortschaft nach dem „Schwarzen Weg“ benannt, der von Marienhafe nach Aurich führte. Durch die Lage im Moor kam es 1771 dann von „Mohrdorff“ zu „Moordorf“.
Heutige Anziehungspunkte von Moordorf sind unter anderem das „Moormuseum Moordorf“ und die Martin Luther Kirche.
Das Moormuseum Moordorf hat es sich zum Ziel gesetzt, den früheren Lebensstandard durch Informationen darzustellen. Daher wird es durch seine Ausstellung auch das „Museum der Armut“ genannt. Das Museum besitzt ca. 3 Hektar Fläche auf der nachgebaute Kolonistenhütten und Lehmbauten stehen.
Die Martin Luther Kirche wurde Ende des 19. Jahrhunderts im neuromanischen Stil erbaut. Die Errichtung hat bereits 1890 begonnen und war nur durch ein „großzügiges Gnadengeschenk“ des Kaisers in Höhe von ca. 18.000 Mark möglich was zu dem Zeitpunkt ungefähr die Hälfte der Baukosten entsprach. 1908 erhielt die Kirche nachträglich einen Glockenturm samt 2 Glocken von denen heute noch eine besteht.

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