Willkommen in Victorbur

Zu sehen ist eine langgezogene Kirche mit rot-weißer Backsteinfassade und einem dunklen Schieferdach. Die Fenster sind schlank, hochgezogen und im Spitzbogenstil gehalten. Vor der Kirche liegt ein gepflegter Friedhof mit alten Grabsteinen, Blumenbeeten und Büschen. Im Hintergrund werfen Wolken und Sonnenstrahlen ein lebendiges Licht-Schatten-Spiel auf die Szenerie. Bäume umrahmen den Ort und sorgen für ein friedliches, abgeschiedenes Ambiente.
Das Bild zeigt eine historische Kirche mit einer auffälligen rot-weißen Backsteinfassade. Die Fenster sind hoch und schmal mit weißen Rahmen und gotischem Spitzbogenstil. Die Kirche steht auf einem gepflegten Friedhof mit mehreren Grabsteinen, Blumen und grünen Büschen. Der Himmel ist teils bewölkt, Sonnenlicht bricht durch die Wolken und taucht das Gebäude in ein warmes Licht.

Seit der Gemeindegebietsreform vom 01. Juli 1972 ist Victorbur ein Ortsteil und zugleich der Verwaltungssitz der Gemeinde Südbrookmerland.
Es besteht aus den Orten: Süd-/Ost-/West-Victorbur sowie aus dem östlichen Teil der Victorbur-Upende.
Victorburs erste Siedler waren wohlmöglicherweise ehemalige Besucher von Küstengebieten, welche vor den Sturmfluten flohen. Erste Aktivitäten begannen damit, Wege durch das Moor zu setzen wodurch die Siedler danach Links und rechts Häuser bauten.
Dort wo die heutige Kirche steht, standen im 11. und 12. Jahrhundert vorher 2 weitere Kirchen welche aus Holz gebaut wurden. Bis 1250 errichteten die Bewohner der einzelnen Ortschaften: Theene, Uthwerdum und Victorbur die noch heute vorhandene Backsteinkirche und weihten sie „Victor von Xanten“, dem damaligen Schutzpatron des Ortes.
Der damalige Ortsname „St. Victoris-Hofe“ kam erstmalig im Jahr 1251 vor. Der Name ist auf die Kirche des Heiligen Victor von Xanten zurückzuführen. Der Zusatz „Bur“ erfolgte später wodurch der Name letztendlich folgendes bedeutet: Die Bauerschaft, die sich der Verehrung des Heiligen Victor verschrieben hat.
Der Ort verdankt der noch immer bestehenden Kirche seinen Namen. Die St. Victor-Kirche ist um die 57 Meter lang und 11 Meter breit und wurde mit einem Backsteinbau zu einer chorlosen Apsiden Saalkirche. Sie wurde von 1220 bis 1240 errichtet. 1684 wurde der sehenswerte Altar und 1697 die Kanzel von dem Meister der Holzschneidekunst Hinrich Cröpelin aus Esens erbaut.
Anfang des 19. Jahrhunderts kam letztendlich die Orgel dazu, welche von dem Orgelbaumeister Johann Gottfried Rohlfs gebaut wurde.

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