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Mittelalterfest

Tota Frisia

Mittelalterfest

Mittelalterfest "Tota Frisia"

Liebe Gäste,
aufgrund der derzeitigen Covid-19 Pandemie findet unser jährliches Mittelalterfest nicht statt.

Beim Mittelalterfest „Tota Frisia“ am Großen Meer sind am 18. und 19. Juli wieder zahlreiche Wikinger und Friesen zu Besuch. Sie bauen ihr mittelalterliches Heerlager und den Markt mit besonderen Attraktionen direkt am Nordufer von Ostfrieslands größtem Binnensee auf und versetzen sich und die Besucher in die Zeit der Wikinger und Häuptlinge zurück.

Vor etwa 1200 Jahren hätte der Ausruf „Die Wikinger kommen“ in Ostfriesland dabei sicher noch für reichlich Schrecken gesorgt. Heute freut man sich darauf, denn dieser Ruf kündigt die Schlacht der Freien Friesen gegen die Wikinger an. 

An beiden Tagen finden Schaukämpfe statt, in denen sich die Friesen gegen die vom Meer kommenden Wikinger verteidigen. Die Kampfszenen übernehmen dabei trainierte Mitglieder aus verschiedenen Wikingervereinigungen. Die angriffslustigen Wikinger nähern sich in den Schiffen „Hugin“ und „Munin“ dem Ufer. Währenddessen machen sich die Freien Friesen zum Kampf bereit. Nach den Kampfvorführungen gibt es jeweils eine kleine Einführung in die Waffenkunde durch Michael Tegge von der Agentur Asega.

Für Kinder hat der Veranstalter in diesem Jahr wieder zahlreiche Programmpunkte organisiert. Nach der Schlacht am Ufer können sich auch die Besucherkinder als echte Friesen beweisen und die Wikinger in die Flucht schlagen. Wer selbst einmal als Wikinger über das Meer rudern möchte, kann eines der Schiffe nach den Kämpfen entern. Außerdem gibt es eine Bogenbahn, an der das Schießen mit Pfeil und Bogen geübt werden kann. Am „Speeltüchstand“ wird allerlei mittelalterliches Spielzeug wie Seifenblasenflöte, Kreisel oder Holzschwert angeboten und ein Schildmacher bietet Schilde für Kinder an. Wieder dabei ist in diesem Jahr auch die Strohburg, in der Kinder an einer mittelalterlichen „Kissenschlacht“ teilnehmen können. 

Auf dem Mittelaltermarkt gibt es handgemachten Schmuck, verzierte Tongefäße und Kunsthandwerk zu kaufen. An beiden Tagen können die Besucher Handwerkern über die Schulter schauen. Knochenschneider, Zinngießer oder Seifensieder zeigen die alten Handwerkstechniken, ein Kammschnitzer schnitzt Kämme nach Originalfunden aus dem Mittelalter. Zudem wird es einen Stand mit Rehntierfellen und eine Austtelung über frühmittelalterliche Handwerke geben. In der Taverne zum fröhlichen Normanne fließt Met und Bier und am Garbräter gibt es leckere mittelalterliche und neuzeitliche Speisen.

Beim Abendprogramm am Samstag erwartet die Besucher ab 18:30 Uhr ein Tavernenspiel.