Moormuseum Moordorf

Einzigartige Geschichte erleben

Moormuseum Moordorf
Suchen & Buchen: Ihr Urlaub beginnt bei uns in SüdbrookmerlandHotels - Ferienwohnungen - Ferienhäuser
Weißes ostfriesisches Bauernhaus mit Reetdach und blühender Wiese im Vordergrund.
Das Bild zeigt ein traditionelles ostfriesisches Bauernhaus mit weiß verputzten Wänden und einem markanten Reetdach. Die Fassade ist teils von Efeu oder einer anderen Kletterpflanze bewachsen. Vor dem Gebäude erstreckt sich eine üppige Wiese voller weiß blühender Pflanzen, vermutlich wildes Schleierkraut oder eine heimische Art. Im Hintergrund stehen hohe Bäume, die das Gelände beschatten. Das Gebäude spiegelt die historische Bauweise und das ländliche Leben Ostfrieslands wider.
Naturpfad mit Graben in Ostfriesland, flankiert von einer begrünten Böschung links und hohen Laubbäumen rechts. Der Weg verläuft leicht gebogen durch eine ruhige, grüne Landschaft.
Ein schmaler, naturbelassener Wanderweg führt entlang eines Grabens durch die ostfriesische Landschaft. Auf der rechten Seite spenden dichte Laubbäume Schatten, während links eine grasbewachsene Böschung mit leicht abgetragenem Erdreich zu erkennen ist. Das Bild vermittelt Ruhe, Naturverbundenheit und lädt zu einem Spaziergang in ländlicher Umgebung ein.

Inmitten Ostfrieslands befindet sich das Moormuseum Moordorf. Das Freilichtmuseum ist idyllisch gelegen am Rande eines Hochmoores. Dargestellt wird hier die Entwicklungsgeschichte Moordorfs sowie der Lebens- und Arbeitsbereich der Moorkolonisten: Wohnen, Torfabbau, Moorbrand, Handwerks- und Arbeitstechniken.

Das Museum besteht vor allem aus stilecht nachgebauten Lehmhäusern bzw. –hütten. Bis weit in das 20. Jahrhundert hinein gab es in Moordorf viele solcher kümmerlichen Behausungen.

In der Ausstellungshalle gibt es wechselnde Sonderausstellungen sowie eine Sammlung von alten Haushaltsgegenständen und Geräten zum Torfabbau, dort erhält man Informationen und Hintergrundgeschichten.
"Warum siedelten die Kolonisten im Moor?"
"Weshalb gab es diese schlechten Lebensbedingungen?"

Zudem stehen zwei Kurzfilme (jeweils ca. 10 Minuten) für Kinder und Erwachsene zur Verfügung:

  1. „Törfgraben un Tiddeltop“ – eine Kindheit in Moordorf um 1920
     
  2. Einblick in die verschiedenen Bereiche des Moormuseums

Daran anschließend empfiehlt sich ein Rundgang durch das Freigelände mit den Lehmhäusern. Ein Bohlenweg führt durch das Hochmoor zu einer Aussichtsplattform. Im Moorbiotop sind moortypische Pflanzen wie Sonnentau zu sehen.
 

Nicht nur Erwachsene, auch Kinder und Jugendliche erfahren hier intensiv ein Stück Geschichte, das ihnen sonst vielleicht nur in Büchern begegnet. Die Museumsanlage ist sehr übersichtlich und konzentriert sich mit ihren Darstellungen bewusst auf ein Thema, nämlich die Wohn- und Lebensverhältnisse der ersten Moorsiedler. Das Museum besteht aus einem Ausstellungsgebäude und einem Freigelände, auf welchem kleine Wanderwege durch beschauliche Gras- und Heideflächen zu den einzelnen Hütten führen, in die man selbstverständlich auch eintreten darf.

An den Aktionstagen können die Besucher etwas über Torfgraben, Hüttenbau und Matten flechten erfahren. Dann wird nicht nur erklärt, wie mit Stroh und anderem geflochten wird, sondern interessierte Besucher können auch selbst einmal Hand anlegen. In einer kleinen Schmiede können sie dem Schmied bei der Arbeit zusehen.

 

Öffnungszeiten:
20.03. - 31.10. täglich von 10 - 18 Uhr
(Einlass bis 17 Uhr).

Im Winter: 01.11. - 19.03.
Besuch auf Anmeldung möglich.

Mit gemütlicher Teestube und Museumslädchen.
Für Hunde wird ein Hundeparkplatz inkl. Spielzeug und Leckerlies angeboten.

 

Weitere Informationen zum Moormuseum finden Sie hier