Osterurlaub

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Schon alles gepackt?

Habt Ihr Eure Koffer schon gepackt für den Osterurlaub? 

Am Montag, den 30. März starten wir mit Euch in den 14-tägigen digitalen Urlaub am Großen Meer.

Freut Euch auf zahlreiche Aktivitäten, Tipps und Ausflüge. 

Was Euch in Eurem Osterurlaub erwartet, erfahrt Ihr ab Montag hier. 

Tag 1: Der Osterurlaub beginnt

Heute geht es los in den Osterurlaub.

14 spannende Tage warten auf Euch und der heutige beginnt mit der Fahrt zum Großen Meer.

Nach dem Frühstück verstaut Ihr das letzte Gepäck im Auto und dann kann es losgehen.

Endlich los Richtung Ferienunterkunft, endlich los in den Urlaub.


Nach ein paar Stunden habt Ihr Euer Ferienhaus fast erreicht. Bevor Ihr aber zu Eurem Ferienhaus fahrt, biegt Ihr am Parkplatz am Großen Meer ein und lauft zum Strand um einen ersten Blick aufs Wasser zu genießen.  Die ersten Surfer sind auch schon auf dem Wasser und nutzen den Wind.
An Eurem Ferienhaus werdet Ihr danach von Eurem Vermieter begrüßt. Die Schlüsselübergabe verläuft reibungslos und nachdem Ihr Euer Gepäck ausgepackt habt verbringt Ihr den restlichen Nachmittag im angrenzenden Garten und überlegt am Abend bei einer Tasse echtem Ostfriesentee schon mal, was Ihr morgen unternehmen möchtet. So kann der Urlaub entspannt beginnen. 

 

Und nun seid Ihr zu Hause an der Reihe, holt Euch ganz einfach ein Stück Ostfriesland nach Hause, indem Ihr Euch einen Tee aufkocht und dabei zum Beispiel in Eurem Lieblingsbuch über Ostfriesland lest und so  entspannt. Morgen geht es weiter!

Für alle, die sich nicht mehr sicher sind, was nun zuerst in die Tasse kommt - der Kluntje oder der Tee - haben wir den Ablauf einer echten ostfriesischen Teezeremonie hier zusammengefasst .

Die Teezeremonie.

Tag 2: Bestes Wetter für eine Fahrradtour!

Nach dem Frühstück auf der Terrasse Eures Ferienhauses, entschließt Ihr Euch dazu heute eine Fahrradtour zu unternehmen.

Also auf in Tourist-Info um sich nach möglichen Routen zu erkundigen. In der Tourist-Info wird Euch der 3-Meere-Weg empfohlen. Nach einer kurzen Beschreibung des Routenverlaufs geht es los. Mit einem Flyer zum 3-Meere-Weg und einer zusätzlichen Knotenpunktkarte in der Tasche, geht es los! 
Da Ihr Eure Fahrräder nicht mit in den Urlaub genommen habt, leiht Ihr Euch Fahrräder an der Paddel- und Pedalstation. Nachdem die Auswahl für das richtige Fahrrad getrofen wurde und die Sitzhöhe richtig eingestellt ist, kann die Fahrt beginnen. 

Da Ihr langsam starten möchtet, entscheidet Ihr Euch für den kleinen Rundweg, der 15 Kilometer lang ist. Der Weg führt Euch zuerst am Großen Meer entlang zur ersten Station, dem Baldachin über dem Wanderweg. Hier könnt Ihr als Schattenriss erkennen, welche Vogelarten am und um das Große Meer leben. Weiter geht’s bis zur ersten Selbstkurbelfähre, der Pünte.

Bevor Ihr Eure Räder auf die Pünte schiebt, schaut ihr euch aber noch die Informationstafel an, die anschaulich und interaktiv erklärt wie das Große Meer als Schutz gegen Überflutungen dient und genießt den Blick von der Aussichtsplattform über Ostfrieslands größtem Binnensee. War das eine Stockente, die gerade an Euch vorbei geflogen ist? Schaut doch nochmal auf der Tafel nach, wenn Ihr Euch nicht sicher seid.

Jetzt geht es aber rauf auf die Pünte und mit vereinter Kraft erreicht Ihr das gegenüberliegende Ufer. Hier heißt es wieder rauf auf die Fahrräder und weiter geht’s zur nächsten Station.

Während der Fahrradtour lernt Ihr das Naturschutzgebiet rund um das Große Meer besser kennen und von den Aussichtstürmen, die auch auf der Route liegen, habt Ihr einen weiten Blick über die angrenzenden Felder und könnt anhand der Informationstafeln die verschiedenen Vogelarten benennen. Nachdem Ihr die zweite Pünte überquert habt, stellt Ihr Eure Fahrräder am Straßenrand ab und lauft zur Station der Vogelkoje. Auf dieser Klettereinrichtung habt Ihr einen tollen Blick über den Südteil des Großen Meer, der unserem besonderen Schutz bedarf.

Das Froschkonzert zum Ende unserer Fahrradtour

Kurz bevor Ihr die Paddel- und Pedalstation nach 15 km Wegstrecke wieder erreicht, haltet Ihr an Station 20 an und spitzt die Ohren für das Froschkonzert. Da, habt Ihr es gehört? Das Männchen übt bereits die schönsten Lieder ein, um das Weibchen zu beeindrucken. Nun aber auf zur Paddel- und Pedalstation. Hier werden die Fahrräder wieder im Empfang genommen und Ihr schlendert nun entlang des Wanderweges zum Strand. Nach einem leckeren Essen bei einem der ortsansässigen Gastronomen macht Ihr Euch auf den Rückweg zu Eurer Ferienunterkunft. 

Den restlichen Tag lasst Ihr entspannt ausklingen und die gesammelten Eindrücke auf Euch wirken. 

Für den nächsten Tag steht bereits die nächste Aktivität auf dem Plan. 

Wer von Euch nun mehr über den 3-Meere-Weg, Flora und Fauna oder andere Fahrradstrecken in Südbrookmerland und am Großen Meer erfahren möchte, kann sich das Informationsmaterial direkt online bestellen.
Zur Prospektbestellung.

Tag 3: Lemwände waltern im Moormuseum

Nach der Fahrradtour gestern steht heute Kultur auf dem Programm, denn Ihr möchtet dem Moormuseum einen Besuch abstatten.

Das Moormuseum befindet sich in Moordorf, da Ihr gestern den ganzen Tag mit dem Fahrrad unterwegs gewesen sied, nehmt Ihr heute das Auto. Bevor es jedoch losgehen konntet, hattet Ihr Euch den Flyer des Moormuseums am gestrigen Abend genau angeschaut. Ihr möchtet unbedingt die kleine Hütten sehen, in denen die Menschen hier früher gelebt haben und irgendwie kommt Euch die eine Hütte so bekannt vor. Aber Euch fällt einfach nicht ein, woher Ihr die Hütte kennt. 

Am Museum angekommen lauft Ihr durch den Museumsshop auf das Museumsgelände. Bevor Ihr hier jedoch dem Rundweg folgt schaut Ihr Euch noch die Informationsfilme zur Besiedlung des Moores und zum Aufbau des Moormuseums an. Auch im Museumsshop wird hierüber mit Fotos und Geschichten eindrücklich informiert. 

Dem Rundweg folgt Ihr nun vorbei an originalgetreuen Lehmhütten die anschaulich zeigen, wie die Kolonisten gelebt haben. Auf Informationstafeln wird erklärt, wie die Hütten gebaut wurden und auch wie sie genutzt worden sind. Je weiter Ihr dem Rundweg folgt, desto größer, geräumiger und besser ausgestattet werden die Hütten. Anschaulich wird hier erklärt, dass die Veränderung der Hütten sich über einen Zeitraum von 200 Jahren vollzog, durch die man im Moormuseum in wenigen Stunden reisen kann. Bei den ersten Lehmhütten heißt es "Kopf einziehen", denn diese sind noch sehr niedrig. An einer Lehmhütte, wird zudem gezeigt, wie weit diese bereits versunken ist. 

Nachdem Ihr die Hütten nun gesehen habt möchtet Ihr wissen, wie viel Arbeit es die Menschen früher gekostet hat, eine solche Hütte aufzubauen. Ihr nehmt daher am Lehmwände waltern teil. Hier waltert Ihr gemeinsam mit den Museumsmitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die Euch all Eure Fragen erklärt haben ein Stück Lehmwand. 

Die Arbeitstechnik des Lehmwalterns funktioniert dabei so: Zunächst einmal benötigt Ihr gut durchgeweichten Lehm sowie ein paar Ballen Stroh. Dann zieht Ihr Euch aus dem Stroh einen etwa 100 cm langen, nicht zu dicken Strang heraus und legt ihn in den Lehmbrei. Nun müsst Ihr mit beiden Händen den Lehm in das Strohbündel verarbeiten. Schließlich wird der Strang an einem Ende aufgenommen und unter ständigem Drehen vorsichtig aus dem Lehmbrei herausgezogen. Auf diese Weise entsteht ein wurstähnliches Gebilde, welches Ihr nun in das Stangengerüst der Hütte einflechtet. Durch das Aufeinanderschichten vieler solcher Lagen entsteht dann allmählich die Wand.

Nach dieser tollen Aktion beendet Ihr den Besuch des Moormuseums bei einem Stück Kuchen und eine Tasse echtem Ostfriesentee in der Teestube im Moormuseum. Ihr überlegt dabei immer wieder, wie es wohl gewesen wäre, wenn Ihr während der Zeit der Moorkolonisten gelebt hättet.

Ein toller Tag endet bei einem gemeinsamen Abendessen und einem anschließenden Kartenspiel. Müde fallt Ihr danach ins Bett und freut Euch auf den nächsten Tag. 

Und wenn Ihr nun Lust habt, selbst einmal durch das Moormuseum zu schlendern, oder am Lehmwandwaltern teilzunehmen, schaut doch mal im Moormuseum vorbei, sobald dieses wieder möglich ist. 
Wer sich bereits digital erkundigen möchte, findet hier alle Infos. Moormuseum Moordorf.

Tag 4: Unterwegs auf dem Großen Meer

Nachdem Ihr am ersten Tag die Surfer beobachtet habt, möchtet Ihr nun selbst aufs Wasser.

Die ersten Ansprechpartner für Euer Wassererlebnis findet Ihr da natürlich an der Paddel- und Pedalstation am Großen Meer. Euer Weg führt Euch nach dem Frühstück somit auch direkt an die Station an Ostfrieslands größtem Binnensee.
An der Station angekommen wird Euch angeboten ein Tretboot oder Kanu auszuleihen. Ihr entscheidet Euch für ein Kanu und wählt erstmal das Schnupperpaddeln. Das bedeutet, Ihr könnt Euch ein Kanu für bis zu zwei Stunden ausleihen. Ein Mitarbeiter der Station versorgt Euch mit passenden Schwimmwesten und nach einer kurzen Einweisung paddelt Ihr dann selbständig los.

Am Anfang fühlt es sich zwar noch etwas wackelig an, aber nach ein paar Paddelschlägen steuert Ihr das Kanu sicher über das Große Meer und genießt den Ausblick vom Wasser aus. Bei einer maximalen Wassertiefe von 1,50 Meter braucht man auch keine Angst vorm Kentern haben.
Die zwei Stunden vergehen wie im Flug und Ihr müsst leider schon zurück Richtung Paddel- und Pedalstation paddeln. Vorsichtig lenkt Ihr das Kanu an den Steg und legt dann sicher an.
Nachdem Ihr die Schwimmwesten wieder abgegeben habt, möchtet Ihr die Sonne noch etwas genießen und setzt euch mit einem Eis aus dem Bistro an den Strand.

Zum Abendessen habt Ihr Euch die Grillhütte an der Paddel- und Pedalstation gemietet und genießt von hier den wunderbaren Sonnenuntergang über dem Großen Meer. 

Auf unserem Video haben wir die ersten Paddelversuche für Euch festgehalten. 

Tag 5: Von Punkt zu Punkt durch Südbrookmerland

Knotenpunkttour durch Südbrookmerland

Nachdem Ihr Euch die Knotenpunkt-Karte, die Ihr Euch in der Tourist-Information gekauft habt, beim Frühstück genauer angeschaut habt, entschließt Ihr euch dazu, eine eigene Route zu planen. Die heutige Fahrradtour soll Euch zum schiefsten Turm der Welt, nämlich dem Turm der Kirche in Suurhusen bringen. Dafür braucht Ihr natürlich erstmal Fahrräder also geht es wieder los zur Paddel- und Pedalstation. Dort angekommen leiht Ihr Euch Fahrräder aus und werdet darauf aufmerksam gemacht, dass es in der Tourist-Information auch einen Knotenpunktplaner gibt. Nach einem Zwischenstopp in der Tourist-Information erhaltet Ihr dort den kostenlosen Knotenpunktplaner, in den Ihr die Knotenpunkte Eurer Route eintragen könnt. Das erspart das Rauskramen und Falten der ganzen Karte und erleichtert somit die Tour. Ihr schreibt also die Knotenpunkte, die auf Eurem Weg liegen, in den Knotenpunktplaner und jetzt könnt Ihr endlich losfahren.

Einen Teil des Weges kennt Ihr schon von Eurer  3-Meere-Weg-Tour, aber das letzte Stück bis zur Kirche müsst Ihr Euch doch an den Knotenpunkten orientieren. Dank des Planers gelingt dies aber mühelos und schon bald könnt Ihr die Kirche zwischen den Bäumen erkennen. Ihr bleibt auf der gegenüberliegen Straßenseite stehen, denn von hier aus kann man den kompletten Turm einsehen und der ist tatsächlich ziemlich schief. Auf einer Informationstafel lest Ihr etwas über die Geschichte der Kirche und erfahrt, dass der Turm 1450 nachträglich an das Kirchenschiff angebaut wurde. Seine Neigung beträgt 5,19 Grad und damit ist er stärker geneigt als der schiefe Turm von Pisa!
Da Ihr schon mal in Suurhusen seid, beschließt Ihr auch gleich noch das Landarbeitermuseum zu besuchen. Das Museum befindet sich in einem alten Landarbeiterhaus, welches durch Sammlungsstücke und bauliche Anpassungen in den Urzustand von 1900 versetzt worden ist. Nach diesem spannenden Ausflug in vergangene Zeiten fahrt Ihr mit Euren Fahrrädern wieder zurück Richtung Großes Meer.
Unterwegs macht ihr noch halt in einem Restaurant bevor Ihr dann die Räder an der Paddel- und Pedalstation zurückgebt. Zur gleichen Zeit kommt eine Familie von einer Kombitour zurück und erzählt aufgeregt von ihren Erlebnissen. Vielleicht wäre eine Kombitour auch etwas für Euch? Zum Glück habt ihr noch viele Urlaubstage vor Euch!

Wir sehen uns morgen wieder zu Eurem nächsten Urlaubsabenteuer am Großen Meer. Und für den nächsten Urlaubstag haben wir noch einen Tipp für Euch: Sucht Euch doch schon einmal Eure Backutensilien raus. Die könntet Ihr morgen benötigen. 

Wenn Ihr noch mehr über den schiefen Kirchturm in Suurhusen erfahren möchtet, werdet Ihr hier fündig: Mehr Infos zum Kirchturm
Wer noch mehr über das Landarbeiter-Museum in Suurhusen erfahren möchtet, könnt Ihr das hier machen: Mehr Infos zum Landarbeiter-Museum

Tag 6: Geschichte erleben im Dörpmuseum

Den heutigen Vormittag verbringt Ihr ganz entspannt an Eurem Ferienhaus aber am Nachmittag seid Ihr wieder bereit für eine Unternehmung. Also auf ins Auto und ab zum Dörpmuseum.

Im Dörpmuseum ist das Leben und Arbeiten von Bewohnern eines kleinen Moorranddorfes dargestellt. Bevor Ihr vom Eingang ins Freigelände des Museum geht, schaut Ihr Euch hier noch einmal um. Ein langer Gang führt Euch vom Eingang vorbei an der Kasse zur Teestube. Hier steht für Euch jetzt schon fest, dass Ihr, nachdem Ihr den Rundgang durch das Museum beendet habt, hier einen Tee trinkt.

Euren Rundgang beginnt Ihr mit dem Besuch der Schmiede. Da heute auch die "alten Handwerker" bei der Arbeit sind, könnt Ihr hier sogleich erfahren, wie die Arbeit eines Schmiedes aussah, und was es eigentlich bedeutet, das "Eisen zu schmieden, so lange es noch heiß ist". Ihr stellt schnell fest, dass dieses gar nicht so einfach ist, wie es immer aussieht, und man recht schnell sein muss, bevor das Eisen wieder abgekühlt ist, und das schmieden schwieriger wird. Nachdem ihr hier einen tollen ersten Eindruck gewonnen habt, wie früher gearbeitet wurde, geht es für Euch weiter über das Museumsgelände. Im Kolonistenhaus schaut Ihr Euch noch einmal genau um. Im Gulf des Gebäudes befindet sich eine kleine Ausstellung und zahlreiche Informationen unter anderem zum Blaudruck. Im vorderen Teil des Gebäudes, der "guten Stube" bewundert Ihr das Trauzimmer. Das Dörpmuseum ist, wie Ihr erfahrt eine von insgesamt drei Außenstellen des Standesamtes der Gemeinde Südbrookmerland. Ihr könnt somit in dieser tollen Umgebung auch heiraten.

Euer Weg führt Euch jetzt noch in die alte Schule. Hier könnt Ihr auf Schiefertafeln mit Kreide versuche in altdeutscher Schrift zu schreiben. Das ist gar nicht so einfach und dieser Duft lenkt einen dabei wirklich ab. Es riecht so gut nach frisch gebackenem Brot. Es hält Euch daher nicht lange auf der Schulbank und Ihr schaut noch nach nebenan in die Backstube. Hier könnt Ihr sogar von dem leckeren Rosinenbrot probieren. 

Nach der leckeren Tasse Ostfriesentee in der Teestube beendet Ihr Euren Besuch im Dörpmuseum. Bevor es aber nach Hause geht, schaut Ihr Euch in der Mühle um. Diese gehört nämlich auch zum Museum. Mutig traut Ihr Euch die Treppen zum oberen Teil der Mühle zu erklimmen.

Vor dem Abriss gerettet - zum Glück. 

Ihr erfahrt, dass die Mühle ursprünglich abgerissen werden sollte. Es fanden sich jedoch einige Leute aus dem Dorf, die den Abriss verhindern wollten und im Einverständnis mit dem Eigentümer dafür sorgten, dass die Mühle wieder aufgebaut wurde. Der Verein zur Erhaltung der Windmühle Münkeboe wurde gegründet und renovierte die Mühle in sieben Jahren Bauzeit. Die Mühle bildet damit auch den Grundstein des heutigen Museums. 

Obwohl dieser Ausflug in die Vergangenheit sehr spannend war, ist es jetzt Zeit wieder in der Gegenwart anzukommen, denn Ihr müsst Euch auf den Rückweg zu Eurem Ferienhaus machen. Hier warten schließlich schon die letzten Sonnenstrahlen des Tages auf Euch. 

Ein wenig ärgert Ihr Euch, dass Ihr Euch fürs Abendessen keines der leckeren Rosinenbrote mitgenommen habt. Aber Ihr habt bestimmt noch einmal die Möglichkeit dazu und holt das dann nach.

Jetzt seid Ihr zu Hause dran. Wie gestern angekündigt benötigt Ihr nun Eure Backutensilien. Bis Ostern ist es nicht mehr lang und daher haben wir hier ein leckeres Rezept für ein Osterbrot für Euch. Probiert es doch mal aus. 

Osterbrot 

Zutaten für ein Brotlaib: 
300 Gramm Mehl
1 Pack Trockenhefe 
125 ml Milch 
70 Gramm Butter 
50 Gramm Zucker 
1 Prise Salz 
1 Ei
50 Gramm Rosinen 

Zubereitung: 

Schritt 1: Mehl und Trockenhefe vermischen und die restlichen trockenen Zutaten untermengen

Schritt 2: Milch dazugeben sowie die Butter und alles zu einem glatten Teig kneten. 

Schritt 3: Zum Schluss die Rosinen unterheben und den Teig ordentlich durchkneten. 

Schritt 4: Den Teig 30 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen. 

Schritt 5: Den Teig noch einmal durchkneten und zu einem runden Brotlaib formen und auf ein Backblech geben und noch einmal 30 Minuten ruhen lassen.

Schritt 6: Den Brotlaib bei 180° Umluft 30 - 40 Minuten backen. 

Wir wünschen Euch viel Spaß beim Ausprobieren und guten Appetit.

Tag 7: Vom Großen Meer nach Emden

Die Kombitour verbindet das Große Meer mit der Seehafenstadt Emden 

Die erste Urlaubswoche neigt sich dem Ende entgegen und Ihr möchtet zum Abschluss die Kombitour in Angriff nehmen.
Nach dem Frühstück macht Ihr Euch deshalb auf den Weg zur Paddel- und Pedalstation, wo Euch folgender Verlauf der Tour erklärt wird:  
"Ihr startet mit dem Kanu und paddelt bis nach Emden zur Johanna Mühle. Hier tauscht ihr dann das Kanu gegen ein Fahrrad und weiter geht’s entlang des 3-Meere-Weges zurück zur Paddel- und Pedalstation."

Alles verstanden? Dann noch schnell die Schwimmwesten überziehen, den Proviant verstauen und dann kann es auch schon losgehen. Ihr paddelt einmal durch das Große Meer bis zum kleinen Meer und von dort weiter durch das kurze Tief bis Ihr an der Johanna Mühle ankommt. Unterwegs begegnet Ihr vielen anderen Kanufahrern, die ebenfalls das schöne Wetter ausnutzen. Auf dem ruhigen Wasser genießt Ihr den Ausblick in die Natur und entdeckt sogar den einen oder anderen Fisch, der blitzschnell durch das Wasser schwimmt.

In Emden angekommen gebt Ihr das Kanu an der Paddel- und Pedalstation Emden wieder ab und bekommt dafür Fahrräder ausgehändigt. Bevor Ihr Euch wieder auf den Rückweg macht, verweilt Ihr noch im angrenzenden Park und macht ein Picknick mit Euren Vorräten, die die Kanutour trocken überstanden haben.

Bevor es nun aber zurück ans Große Meer geht, entschließt Ihr Euch für einen Spaziergang durch Emden. Eure Fahrräder stellt Ihr dafür direkt an der Tourist-Information in Emden ab. Hier erhaltet Ihr auch noch einige interessante Informationen zu Eurem Tagesaufenthalt in Emden. Natürlich darf da ein Besuch des Otto-Hauses direkt am Delft nicht fehlen. Ihr schlendert danach vorbei am Delft und macht dann noch einen kurzen Abstecher zur Kunsthalle. Da die Zeit für einen ausgiebigen Besuch nicht mehr ausreicht, schaut Ihr Euch heute nur im Eingangsbereich um und beschließt auf jeden Fall noch einmal wieder nach Emden zu kommen.

Mit vielen tollen Eindrücken geht es dann mit den Rädern entlang des 3-Meere-Wegs zurück Richtung Paddel- und Pedalstation. Hier angekommen gebt Ihr die Fahrräder wieder ab und setzt Euch noch ein bisschen ans Ufer vom Großen Meer. Während Ihr eure Füße im Wasser baumeln lasst, beobachtet Ihr wieder die zahlreichen Surfer auf dem Wasser und lasst Eure heutige Tour noch einmal Revue passieren.

Ihr habt Lust einmal selbst über das Große Meer zu paddeln oder eine Kombitour vom Großen Meer nach Emden und zurück zu unternehmen? Verschenkt mit einem Gutschein für eine Kanutour gemeinsame Zeit und löst den Gutschein ein, sobald dieses wieder möglich ist. Perfekt auch als Geschenk zu Ostern. 

Gutscheine stellen wir Euch gerne in der Tourist-Information aus. Schreibt uns dafür einfach eine Email an info(at)grossesmeer.de. Natürlich könnt Ihr uns während unserer Öffnungszeiten auch telefonisch unter 04942-2047 2000 erreichen. 

Tag 8: Stand-Up-Paddeln auf dem Großen Meer

Auf dem Board übers Wasser.

Nachdem Ihr heute länger geschlafen und dann ganz entspannt in der Sonne gefrühstückt habt, geht es für Euch ans Große Meer. Heute möchtet Ihr die Surfer nicht nur aus der Ferne beobachten, sondern einmal selber aufs Board. Einen ganzen Surfkurs möchtet Ihr aber erstmal nicht mitmachen deshalb entscheidet Ihr Euch dazu einmal Stand up Paddeln auszuprobieren. Euer Ansprechpartner ist hierfür die Surf Schule am Großen Meer also macht Ihr Euch am späten Vormittag auf den Weg dorthin. Der Inhaber der Surfschule Jens Radde verteilt die passenden Surfbretter und Paddel an euch und gibt euch noch ein paar hilfreiche Tipps mit auf den Weg und dann könnt Ihr auch schon den ersten Versuch unternehmen.

Auf das Brett raufkommen, das Gleichgewicht halten und dann auch noch paddeln ist deutlich schwere als es aussieht und so enden die ersten Versuche mit einem Fall ins Wasser. Ihr probiert dann aus Euch auf das Brett zu knien und das funktioniert schon deutlich besser. So kann man sich erstmal auf die Paddel-Bewegung konzentrieren und verliert nicht so leicht das Gleichgewicht. Nach einer gewissen Zeit versucht Ihr Euch dann wieder daran im Stehen vorwärtszukommen und es klappt schon deutlich besser als am Anfang.

Die Pflanzen- und Tierwelt am Großen Meer verdient unseren Respekt.

Durch das gemütliche Tempo könnt Ihr genau beobachten, ob sich Tiere in der Uferregion verstecken und welche Vögel über das Große Meer fliegen. Da Ihr die Pflanzen- und Tierwelt am Großen Meer respektiert, folgt Ihr den Anweisungen, dass ein Befahren der Schilfgürtel strengstens verboten ist und die Natur ansonsten auch mit Respekt behandelt werden soll. 

Gegen Nachmittag gebt Ihr die Surfbretter wieder ab und besucht das Bistro. Mit etwas zu essen macht Ihr es euch im Strandkorb gemütlich. Anschließend unternehmt Ihr noch einen Spaziergang entlang des Gastliegesteges bis zur ersten Pünte und schaut euch die Boote an, die von ihren Tagesausflügen zurückkommen und wieder anlegen. Bevor Ihr zurück zu eurem Ferienhaus geht, legt Ihr noch einen Zwischenstopp in der Tourist-Info ein, denn in den nächsten Tagen möchtet Ihr gerne eine der ostfriesischen Inseln besuchen. In der Tourist-Info schaut ihr euch das Informationsmaterial der einzelnen Inseln an und entscheidet euch dann dazu eine Wattwanderung nach Baltrum zu unternehmen. Mit einem Anruf seid Ihr angemeldet und spaziert dann mit dem Informationsmaterial zu eurem Ferienhaus.

Abends unternehmt Ihr noch einen kurzen Spaziergang ans Große Meer und werdet mit einem herrlichen Sonnenuntergang belohnt. Schaut mal, da ist sogar noch ein Surfer auf dem SUP-Board unterwegs. Ein toller Tag geht zu Ende und Ihr freut Euch schon auf den morgigen Tag. 

Wer nun mehr über die Surfschule am Großen Meer erfahren möchte, findet hier die passenden Informationen dazu. Surf- und Segelschule Großes Meer.

Tag 9: Auf zu Südbrookmerlands Mühlen

Auf Mühlentour durch Südbrookmerland. 

Nachdem ihr Euch an Tag 6, am Samstag, ja bereits die Mühle am Dörpmuseum in Münkeboe angeschaut habt, möchtet Ihr auch die zwei weiteren Mühlen, die Südbrookmerland zu bieten hat besichtigen.
Die Besichtigungstour findet natürlich wieder mit dem Fahrrad statt. Mit ein bisschen Proviant und den ausgeliehenen Fahrrädern startet Ihr Eure Tour dann an der Tourist-Information.

Die erste Etappe führt Euch zur Wasserschöpfmühle „Agnes“. Wasserschöpfmühlen dienten früher dazu, niedriger gelegene Gebiete zu entwässern. Durch eine archimedische Schraube wurde das Wasser aus den Niederungsgebieten dabei in höher gelegene Tiefs transportiert. 1988 wurde die Mühle neu konstruiert, Ihren Charme hat sie aber durchaus behalten. Nachdem Ihr die Mühle ausgiebig begutachtet habt geht Eure Tour weiter entlang der Forlitzer Straße bis nach Wiegboldsbur.

Von Bedekaspel geht es weiter nach Wiegboldsbur.

Sobald man ein kleines Stück in das Dorf hineingefahren ist, kann man die Mühle gar nicht mehr übersehen. Ihr stellt Eure Fahrräder vor dem dreistöckigen Bau ab und bestaunt die hochgewachsene Mühle ersteinmal von außen. An der Mühle findet anlässlich der Osterferien gerade ein Aktionstag statt, das heißt, dass in der Mühle Brot gebacken wird, welches Ihr dann frisch erwerben könnt. Bevor Ihr allerdings beim Brot backen ausnahmsweise über die Schulter des Bäckers schauen dürft, nehmt Ihr an einer Führung durch die Mühle teil. Hier erfahrt Ihr, dass die Mühle im Jahr 1812 fertiggestellt wurde und heutzutage Dank des Mühlenvereins, der 1991 gegrüdet wurde, noch voll funktionsfähig ist. Die alten Landmaschinen die Euch dann gezeigt werden sind nicht nur Ausstellungsstücke sondern werden auch noch für den praktischen Einsatz genutzt. Nach der Führung verarbeitet Ihr die gesammelten Informationen bei einer Tasse Tee und einem Stück Rosinenbrot in der angrenzenden Teestube.

Bevor Ihr Euch jetzt wieder auf den Rückweg macht müsst Ihr aber noch in der Backstube vorbeischauen. Zuerst schaut Ihr zu, wie das Brot im Steinofen frisch zubereitet wird und dann dürft Ihr Euch selber eines aussuchen. Mit dem frischen Brot im Gepäck, geht es jetzt wieder zurück zum Großen Meer. 

Beeindruckt von den Mühlen in Südbrookmerland möchtet Ihr nun noch mehr über diese tollen Bauwerke erfahren. Ihr entschließt Euch daher dazu am Nachmittag die 5-Mühlen-Tour in Großefehn zu machen. Damit Ihr den Weg jedoch nicht komplett mit dem Fahrrad zurücklegen müsst, leiht Ihr Euch einen Fahrradträger und legt die Strecke bis nach Großefehn mit dem Auto zurück. Nachdem Ihr Euch in der Tourist-Information in Timmel nach der Routenführung erkundigt habt, geht es los.

Wie Erinnerungen an die „gute, alte Zeit“ wirken die fünf Reet gedeckten Galerie-Holländer von Großefehn. Und alle sind noch gängig, als wäre seit ihrer Errichtung vor über zweihundert Jahren kein Tag vergangen. Eine von ihnen wird noch immer genutzt, um Korn mit Windkraft zu Mehl zu verarbeiten. In einer anderen sind eine Malschule und eine Galerie untergebracht. Einen Besuch lohnen alle fünf. Denn man kann dort erahnen, wie es früher zugegangen ist, als sich die Uhren noch langsamer drehten. Die Route von Mühle zu Mühle ist etwa 36 Kilometer lang und mit Mühlensymbolen ausgeschildert.

Die 5-Mühlen-Tour.

Start ist in Timmel. Von dort geht es über die Süderfenne durch die weite Meedenlandschaft in das alte Bauerndorf Bagband zur dortigen Mühle. Auf dem „Ostfriesland Wanderweg“  geht es über Strackholt weiter nach Spetzerfehn, der zweiten Station. Nur zwei Kilometer entfernt grüßt die dritte Mühle in Ostgroßefehn den Radurlauber.  Weitere drei Kilometer entfernt liegt die Mühle Felde. An der Flumm entlang, einem kleinen Flüsschen, führt der Weg zur Mühle in Westgroßefehn. Über den Ikenbültweg gelangt man wieder nach Timmel.

Nachdem Ihr nach dieser tollen Tour wieder in Eurem Ferienhaus angekommen seid, geht ein toller Tag zu Ende. 

Wenn Ihr nun mehr über die Mühlen in Südbrookmerland erfahren möchtet, schaut doch mal hier: Infos zu den Mühlen in Südbrookmerland.
Mehr Informationen zu Großefehn und den dortigen Mühlen, findet Ihr unter folgendem Link: Infos zu Großefehn.

 

Tag 10: Vom Piraten zum Leuchtturm

Auf den Spuren Klaus Störtebekers.

Nach der gestrigen Fahrradtour möchtet Ihr heute hoch hinaus. Ihr entscheidet euch daher dafür den Störtebeker-Turm in Marienhafe zu besichtigen. Da Ihr am Nachmittag noch weiter möchtet, entschließt Ihr Euch, das Auto zu nehmen. Der Turm befindet sich im Ortskern, direkt am Marktplatz. Vor der Kirche findet Ihr sogar noch einen freien Parkplatz. Bevor es jedoch rauf auf den Turm geht schaut Ihr Euch die Kirche an. In der Kirche gibt es eine beeindruckende Orgel und zu eurem Glück beginnt in ein paar Minuten eine Führung. Die Führung startet in der Kirche und der Turmwart erzählt Euch die Geschichte des Turms.
Laut der Geschichte suchte der Pirat Klaus Störtebeker Ende des 14. Jahrhunderts im Hafen von Marienhafe Zuflucht. Ihr fragt Euch sicherlich gerade: „Aber Marienhafe hat doch gar keinen Hafen?!“ Das ist richtg, jetzt gibt es in Marienhafe durch die Verlegung der Küstenlinie keinen Hafen mehr, aber im 14. Jahrhundert hatte es einen! Viele Piraten flüchteten damals vor der Hanse, Dänemark und dem deutschen Ritterorden. Unter den Flüchtenden befand sich eben auch Klaus Störtebeker. Jetzt geht es rein in den Turm. Im ersten Stock des Turmes befindet sich die Störtebeker Kammer. Hier soll Klaus Störtebeker während seines Aufenthaltes gewohnt haben. Heute befindet sich in dieser Kammer ein Museum, das die Baugeschichte des Turmes dokumentiert. Ihr lauft die Stufen, die sehr schmal und steil sind, weiter hoch vorbei an den riesigen Kirchenglocken. Von oben habt ihr einen weiten Ausblick über die ostfriesische Landschaft. Nachdem Ihr versucht habt Euer Ferienhaus zu erspähen macht Ihr Euch an den Abstieg. Neben der Kirche befindet sich eine Teestube, zu der Ihr hinüberspaziert und Euch eine Tasse Tee mit einem Stück Kuchen gönnt bevor Ihr dann noch ein bisschen durch Marienhafe streift.

Fischerdorfidylle und Filmstars.

Weiter geht es für Euch nun nach Greetsiel. Zum Mittag gehört hier ein Fischbrötchen auf jeden Fall mit zum Pflichtprogramm. Aber, lasst Euch das leckere Fischbrötchen nicht von den Möwen stibitzen. Ihr schlendert am Hafen in Greetsiel entlang und bewundert die vielen wunderbaren kleinen Häuser mit ihren unterschiedlichsten Giebeln. Ihr spaziert weiter durch die kleinen Gassen, vorbei an den Souvenirshops und werdet schnell fündig auf der Suche nach dem passenden Mitbringsel für die Lieben Zuhause. Bevor Ihr nun jedoch zurück ans Große Meer fahrt, geht es für Euch nach Pilsum an den berühmten Leuchtturm. Viele kennen den kleinen Leuchtturm nur unter dem Namen „Otto-Leuchtturm“. Aber wisst Ihr auch, woher der Name stammt?

In dem Kinofilm „Otto – Der Ausserfriesische“, der 1989 veröffentlicht wurde, wurden viele Teile der Ferienregion Krummhörn – Greetsiel als Drehorte ausgewählt, darunter auch der Pilsumer Leuchtturm. Der Pilsumer Leuchtturm diente damals als Ottos Zuhause, was dazu führte, dass der Leuchtturm bis heute im Volksmund gerne als „Otto Turm“ bezeichnet wird.

Mit einem Erinnerungsfoto vor dem Otto-Leuchtturm geht es für Euch wieder zurück ans Große Meer, wo Ihr den Abend entspannt ausklingen lasst.

Wer mehr über das Störtebekerland erfahren möchte, wird hier fündig: Informationen zum Störtebekerland.
Wer nun mehr über die Ferienregion Krummhörn-Greetsiel erfahren möchte schaut hier: Informationen zu Greetsiel

Tag 11: Shoppingerlebnis und Blütenmeer

Stadtführung durch die Residenzstadt Aurich. 

Heute möchtet Ihr einen Ausflug nach Aurich machen und steigt deshalb nach dem Frühstück ins Auto. In Aurich parkt Ihr das Auto und lauft dann zum Verkehrsverein um noch rechtzeitig zur Stadtführung zu kommen. Am Treffpunkt gesellt Ihr Euch zu den schon Anwesenden und dann geht es auch schon los. Eure Gruppe wird über die Bereiche der ehemaligen Stadtbefestigung geführt und dann geht es weiter in die Innenstadt. Hier gibt es gut erhaltene Häuser, restaurierte Fassaden aus verschiedenen Jahrhunderten und wunderschöne Giebel zu sehen. Nach dem Ende der Stadtführung trennt Ihr Euch von der Gruppe und geht in der Innenstadt spazieren. Aurich bietet seinen Besuchern viele Shoppingmöglichkeiten, die Ihr gerne ausnutzt. Nach einem kleinen Mittagsimbiss geht es für Euch weiter nach Wiesmoor.

Frühblüher in voller Pracht zu bewundern.

In Wiesmoor angekommen parkt Ihr direkt vor der Blumenhalle.
Im 5 Hektar großen Gartenpark holt Ihr Euch ausführliche Anregungen für die Gestaltung Eures heimischen Gartens. Wie wäre es mit einem Japanischen Garten, einem Rosengarten, einem Mediterranem Garten oder einem der vielen weiteren Themengärten? Ihr genießt die vielen Frühlingsblumen, die den Park mit vielen bunten Farben in ein kleines Blütenwunder verwandeln. 

In der Blumenhalle könnt Ihr auf einem angelegten Rundgang natürlich wieder zwischen zahlreichen Blumen und Pflanzen wandeln, jedoch erhaltet  Ihr nun zusätzlich die Möglichkeiten Euch per Hörstationen über die Nutzung und Pflege der Pflanzen aufklären zu lassen.

Ein Tag mit vielen unterschiedlichen Möglichkeiten endet für Euch mit einem entspannten Abendessen im Ferienhaus. 

Wer mehr wissen möchte über Aurich findet hier alle Informationen: Aurich-Infos
Wer mehr über die Blumenhalle und Wiesmoor erfahren möchte, findet hier alle Informationen: Wiesmoor-und-Blumenhallen-Infos

Tag 12: Zu Besuch auf Niedersachsens erstem Schulbauernhof

Erlebnisse auf dem NABU-Woldenhof

Den heutigen Freitag startet Ihr mit einem entspannten Frühstück im Ferienhaus. Noch ist es zwar etwas frisch, aber die Sonne bahnt sich ihren Weg bereits durch die Wolken und kündigt einen wunderbaren Tag an. 
Da Ihr in den letzten Tagen viel mit dem Auto und dem Fahrrad unterwegs gewesen seid, möchtet Ihr heute eine Wanderung unternehmen. Ihr startet am Ferienhaus und von dort geht es für Euch durch die Ferienhaussiedlung über den Weg Hilmers Sand und den Köster Weg in Richtung Wiegboldsbur. Auf dem Weg dorthin bewundert Ihr, dass die Birken bereits zarte grüne Blätter an den Ästen haben und die ersten Obstbäume bereits anfangen zu blühen. "Ist das da eine Pflaume, oder eine Kirsche?" Ihr seid Euch nicht sicher, aber es sieht einfach nur schön aus und bedeutet für Euch "der Frühling ist da!". 

Nach kurzer Zeit entlang der Forlitzer Straße kommt Ihr an der Kirche in Wiegboldsbur vorbei und nach der nächsten Kurve sind auch schon die Flügel der Mühle sichtbar. Weit ist Euer Weg nicht mehr. Wusstet Ihr eigentlich, dass Ihr Euch gerade auf dem Pilgerweg 'Schola Dei' befindet? Dieser führt vom Kloster in Ihlow über Südbrookmerland und Brookmerland bis nach Norden zur Ludgerikirche. Den Pilgerweg erkennt Ihr dabei immer an den kleinen Symbolen mit dem Weihekreuz und der Aufschrift "Schola Dei". 

Endlich, am Woldenhof angekommen.

Am Woldenhof angekommen werdet Ihr freundlich begrüßt und Ihr erhaltet eine Führung über das Hofgelände. Ihr erfahrt dabei, dass der NABU-Woldenhof Niedersachsens erster Schulbauernhof ist und das hier regelmäßig Schulklassen zu Gast sind, die ihre KLassenfahrten hierher unternehmen. Ihr erfahrt. das der Gulfhof (dabei handelt es sich um ein landwirtschaftlich genutztes Gebäude, in dem im vorderen Bereich der Wohnbereich und direkt angrenzend im hinteren Bereich die Tiere und Ernte untergebracht sind) um 1858 erbaut wurde und nun denkmalgeschützt ist. Euch wird erklärt, dass der Hof bis 2002 durch den NABU im Rahmen eines "Arbeiten und Lernen"-Projektes umgebaut wurde. Zur Hofstelle gehören auch eine Obstwiese, ein alter Bauerngarten und einige nahe Flächen für die Tiere des Hofes. 

Beim Gang durch den Bauerngarten werden Euch die verschiedenen Pflanzen gezeigt und erklärt und Ihr erfahrt, was man beispielsweise mit Kräutern wie Salbei alles machen kann oder was Liebstöckel ist. Neben den Pflanzen befinden sich dabei auch immer kleine Namensschilder, sodass Ihr die unterschiedlichen Pflanzen schnell zuordnen könnt. Nach dem Rundgang durch den Bauerngarten kommt Ihr an den Hühnern und Gänsen vorbei und danach zu den Schafen. Ihr erfahrt, dass die Schafe Lämmer erwarten und nehmt Euch fest vor, dann noch einmal wieder zu kommen. Nach einer Tasse Tee und einem Stück selbstgebackenen Kuchen geht es gestärkt und voller neuer Eindrücke zurück ans Große Meer. 

Ein kurzer Moment der Stille. 

Auf dem Rückweg macht Ihr noch einen kurzen Abstecher zu einer der Stationen des Naturlehrpfades des NABU-Woldenhofes in der Nähe der Wibadi-Kirche in Wiegboldsbur. Hier wird Euch die Tier- und Pflanzenwelt noch einmal genau erklärt. 
Ihr entschließt Euch dann noch einen kurzen Abstecher zur Kirche zu machen. Die ev.-luth. Kirche in Wiegboldsbur befindet sich auf einer kleinen Warf, einem künstlich aufgeschütteten Hügel, welche sie vor Hochwasser schützen sollte. Erbaut wurde die Wibadi-Kirche 1250 und gehört somit zu einer der ältesten Kirchen in der Region. Nachdem Ihr die Kirche betreten habt, haltet Ihr einen Moment inne und genießt die Stille, bevor es weiter geht. Euer Weg führt Euch dieses Mal nicht auf direktem Wege zurück zu Euerm Ferienhaus, sondern durch das Dorf Bedekaspel vorbei an der dortigen ev.-ref. Kirche. Von der im 13. Jahrhundert errichteten Kirche ist jedoch nur noch der Westturm erhalten. Nach mehreren Sturmfluten musste die Kirche 1768 zum Teil angebrochen und mit einem niedrigen Satteldach versehen, wieder aufgebaut werden. Den letzten Weges legt Ihr zu Fuß über den 3-Meere-Weg zurück und genießt vom Aussichtsturm noch einmal den Blick über das Große Meer. Schade, dass der Urlaub schon fast vorbei ist. Aber zwei Tage Zeit habt Ihr ja noch. Am Abend entschließt Ihr Euch, den Osterhasen zu unterstützen und Eier Ostereier zu färben. Ein riesen Spaß! 

Ostereier färben, mit natürlichen Zutaten.

Und nun seid Ihr zu Hause an der Reihe: Habt Ihr schon einmal Ostereier gefärbt? Wir möchten das Ganze heute einmal mit natürlichen Zutaten versuchen. Dazu haben wir uns unterschiedliche Dinge mitgebracht. 
Mit Zwiebelschale wollen wir die Eier in einem kräftigen Braun färben und Brennnesseln sollen die Eier Grün färben. Aber, wie funktioniert das nun? 

Schritt 1: Zuerst stellt Ihr einen Farbsud her, indem Ihr die Zwiebelschalen in einen Topf mit Wasser gebt und zum Kochen bringt. Danach lasst Ihr die Zwiebelschalen 15 Minuten darin ziehen. Gleiches macht Ihr mit den Brennnesseln in einem anderen Topf. Sowohl von den Brennnesseln und der Zwiebelschale benötigt Ihr dabei ca. 2-3 Hände voll (bei den Brennnesseln bitte Handschuhe anziehen). 

Schritt 2: Kocht die gewünschte Anzahl an Eiern im Wasser für ca. 10 Minuten, bis diese hartgekocht sind. 

Schritt 3: Gießt den Sud in ein anderes Gefäß (die Zwiebelschalen und Brennnesselreste müssen dabei entfernt werden) in dem auch die Eier noch Platz haben. 

Schritt 4: Lasst die Eier solange in dem Sud ziehen, bis diese die gewünschte Farbe haben. 

Kennt Ihr noch andere Zutaten um die Eier in anderen Farben zu färben? Erzählt uns Eure Tipps unter dem Beitrag auf Facebook. 
Wir wünschen Euch viel Spaß beim Ausprobieren. 

Wer mehr über den NABU-Woldenhof erfahren möchte, findet hier alles dazu: Infos zum NABU-Woldenhof.
Wehr mehr über die Kirchen in Südbrookmerland erfahren möchte findet hier alles Infos: Kirchen in Südbrookmerland.
 

Tag 13: Brauchtumspflege in Ostfriesland

Euer vorletzter Urlaubstag beginnt.

Euren vorletzten Urlaubstag verbringt Ihr ganz entspannt. Nachdem Ihr den Tag mit einem gemütlichen Frühstück begonnen habt, bei dem Ihr auch die selbst gefärbten Eier vom Vorabend probiert habt, geht es für Euch ans Große Meer. Ihr möchtet Euch heute ein Tretboot leihen und damit über Ostfrieslands größten Binnensee fahren. 
Euer Tretboot leiht Ihr Euch an der Paddel- und Pedalstation. Natürlich sind Eure Eltern zuerst an der Reihe in die Pedale zu treten. Nach den ersten Anfangsschwierigkeiten habt Ihr den Dreh aber schnell raus und fahrt sicher auf den See hinaus. 
Plötzlich schießt Euch eine Textzeile durch den Kopf "Mit dem Tretboot in Seenot...." und Ihr hofft, dass es Euch nicht auch so geht. Von wem das Lied jedoch stammt, will Euch einfach nicht einfallen. Nach einer ausgiebigen Tour über den See legt Ihr dann aber, ohne in Seenot zu geraten wieder am Ufer an und gebt das Tretboot an der Paddel- und Pedalstation ab. Das war ein tolles Erlebnis bei bestem Sonnenwetter. 
 

Brauchtumspflege in Ostfriesland.

Nach dem Mittagessen geht es für Euch noch einmal zur Tourist-Information, was Ihr hier macht, wird aber noch nicht verraten. Zurück im Ferienhaus macht Ihr es Euch gemütlich und ruht Euch etwas aus. Heute Abend habt Ihr nämlich noch etwas vor. Ihr wollt eines der öffnetlichen Osterfeuer in der Region besuchen, auf welches mit einem Aushang in der Tourist-Information hingewiesen wurde. Ihr macht Euch gegen 17.00 Uhr also auf den Weg und könnt das aus Sträuchern aufgeschüttete Osterfeuer schon bald erkennen. 
Ihr erfahrt, dass das Osterfeuer nach altem Brauch die Geister des Winters vertreiben und den Frühling begrüßen soll. Euer Gefühl von gestern, dass der Frühling begonnen hat, hat Euch also nicht getäuscht. Als das Feuer dann angezündet wurde, seht Ihr die wärmenden Flammen sich den Weg durch die aufgetragenen Äste suchen und Ihr bewundert das leise knistern der brennende Äste. Ein wirklich tolles Erlebnis. Neben dem Osterfeuer ist ein kleiner Feuerkorb aufgebaut, an dem Ihr ein Stockbrot backen könnt. Dazu knetet Ihr den Teig, den Ihr dafür bekommt einfach an einen Stock und lasst ihn dann über dem Feuerkorb backen. Aber passt auf, dass Euch der Teig nicht verbrennt. Ihr schafft es den Teig zu backen ohne, dass er verbrennt und der schmeckt einfach nur lecker. 

Nach einiger Zeit ist das Osterfeuer dann auch heruntergebrannt und Ihr tretet müde, aber glücklich den Weg zurück ins Ferienhaus an. Ein erlebnisreicher Tag geht zu Ende und Ihr freut Euch schon auf den nächsten Tag, auch wenn das bedeutet, dass Euer Urlaub fast vorbei ist. 

Tag 14: Der Urlaub endet

Die Ostereiersuche beendet den Osterurlaub

Der letzte Urlaubstag ist angebrochen und somit steht auch die Heimreise kurz bevor. Euer Frühstück beginnt heute früher als in den letzten zwei Wochen, denn ihr möchtet heute an der Ostereiersuche am Großen Meer teilnehmen. Dafür habt Ihr Euch bereits vor einigen Tagen in der Tourist-Information angemeldet und dort gestern am Oster-Bastelnachmittag teilgenommen. Passend zu Ostern habt Ihr dabei kleine Osterhasen gebastelt, die nun schon im Koffer liegen und als Ostergeschenk für Oma und Opa eingepackt sind. Auch ein kleines Osterkörbchen für die Eier, die Ihr nun gleich suchen wollt, habt Ihr gebastelt. 

Pünktlich um 10.00 Uhr an der Tourist-Information angekommen, könnt Ihr Euch auf die Suche nach den versteckten Ostereiern machen. Der Osterhase war hier wiklich fleißig und nach ein paar Minuten werdet Ihr in der Nähe des Spielplatzes schon fündig. Ihr freut Euch sehr, dass Ihr so schnell drei Ostereier gefunden habt. Die restlichen Eier lasst Ihr, auch wenn Ihr gerne noch weiter suchen würdet, für die anderen Kinder liegen, die noch nicht so viel Glück beim Suchen gehabt haben. In der Tourist-Information erhaltet Ihr dann als kleines Geschenk noch einen Schoko-Osterhasen. 

Nun heißt es aber auch, ab ins Auto und zurück nach Hause. Eigentlich möchtet Ihr noch gar nicht wieder zurück, aber der Urlaub ist leider schon vorbei. Weil es Euch so gut gefallen hat und Ihr tolle Tage am Großen Meer und in Südbrookmerland erlebt habt, seid Ihr Euch sicher, dass Ihr Euren nächsten Urlaub auch wieder hier verbringt. 

Wir hoffen, Euch hat der Osterurlaub auch so viel Spaß gemacht und wir wünschen Euch frohe Ostern und schöne Feiertage. Genießt die Zeit trotz der aktuellen Situation und wir würden uns sehr freuen, Euch sobald dieses wieder möglich ist, als Gast bei uns in Südbrookmerland begrüßen zu können.
Bis dahin wünschen wir Euch alles Gute und vor allem Gesundheit. 

Über Kommentare bei Facebook oder auch per Email, wie Euch der Osterurlaub gefallen hat, freuen wir uns.